Unsere Vision

Unsere Vision ist eine gerechtere Wirtschaft, die für den Menschen da ist. Quartiermeister ist unser Weg, diese Vision umzusetzen. Wir etablieren ein ganzheitliches Wirtschaften nach Prinzipien und postulieren eine Wirtschaftsordnung jenseits Profitmaximierung, Ausbeutung und Wachstumszwang. Wir fördern mit unseren Gewinnen aus dem Bierverkauf soziale Projekte, arbeiten regional, glauben an Unabhängigkeit, sind transparent, ermöglichen Partizipation und agieren bewusst politisch. Wir versuchen stets uns und unser Produkt noch korrekter und nachhaltiger zu gestalten.

So funktionierts

Bier trinken - Gutes tun!

> Hier fließt das Kiez-Geld: Du entscheidest, welche Initiativen unterstützt werden!

Quartiermeister ist ein Social Business, bestehend aus einem Unternehmen und einem Verein. Der Verein ist für die Mittelvergabe der Gewinne zuständig und kontrolliert das Gewerbe. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen fließt der von uns erzielte Gewinn nicht in private Taschen oder Anteilseigner*innen, sondern zurück in die Gesellschaft; in Projekte, die unsere Nachbarschaften bereichern. Du kannst entweder online oder über den Verein mitentscheiden, wohin die Gelder fließen. Bis heute konnten wir dank Menschen wie Dir mehr als 70.000 Euro an mehr als 50 Projekte in den Nachbarschaften Berlins, Dresdens, Leipzigs und Münchens ausschütten.

 

> Hier fließt das Kiez-Bier: Du trinkst dazu bei, dass gute Projekte in deiner Nachbarschaft gefördert werden!

Quartiermeister ist eine korrekte Biermarke. Durch den Verkauf von Quartiermeister an Bars, Clubs oder Spätis entsteht in unserem Unternehmen Geld, mit dem wir unsere Kosten decken und mit den Gewinnen soziale Projekte und Initiativen vor Ort unterstützen. Dabei sollen die Gewinne nicht durch Ausbeutung von Mensch und Natur erzielt werden, weshalb wir versuchen, unsere Wertschöpfung so regional und korrekt wie möglich aufzubauen. So erhalten auch die Brauereien und die Händler ihren fairen Anteil. Je mehr wir verkaufen, umso mehr schütten wir an gute Projekte vor Ort aus.

 

 

Unser Bier

 

Das Münchner Quartiermeister-Bier ist ein untergärig gebrautes Export Hell mit einer Stammwürze von 12,3% und einem hohen Vergärungsgrad. Das Bier hat einen Alkoholanteil von 5,2% und wird nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut.

"Quartiermeister hat einen kernigen, trotzdem harmonischen Geschmack und ein angenehm abgerundetes Bouquet. Es besticht durch seinen ausgereiften, vollmundigen Charakter und dem sozialen Abgang."

Quartiermeister wird vorwiegend aus regionalen Rohstoffen hergestellt: Das Wasser kommt direkt aus Forsting, das Malz wird aus einer Mälzerei in Regensburg bezogen. Die Braugerste wird ebenfalls in Bayern gewonnen und der Hopfen aus dem größten Anbaugebiet der Welt – der Hallertau. Das Bier hält sich in der Regel mehrere Monate, sollte jedoch – da es immer frisch abgefüllt wird – schnell getrunken werden. Also nicht unnötig im Warmen lagern, sondern lieber Freund*innen auf ein Bier einladen!

Die Brauerei

Die unabhängige Privat-Brauerei Gut Forsting liegt östlich von München zwischen Ebersberg und Wasserburg. Mit etwas Glück kann man in dieser Idylle die Alpen sehen. Der Grundstein der Brauerei wurde bereits 1871 gelegt und seit 1916 liegt sie in der Hand einer Genossenschaft. Nach ihren Möglichkeiten unterstützt die Brauerei sportliche und kulturelle Vereine und Veranstaltungen in der Region. Seit einer Modernisierung im Jahr 2003 konnten die Brauerei den Energieverbrauch deutlich senken.

 

Transparenz

Wir haben den Anspruch, sinnvoll mit unseren Einnahmen umzugehen, so dass möglichst viel Geld für die Förderung guter Projekte übrig bleibt. Damit ihr sehen könnt, dass wir uns dabei Mühe geben, veröffentlichen wir alle drei Monate unsere Einnahmen, Ausgaben und machen unsere Gehälter transparent.

Dass wir Nachhaltigkeit ganzheitlich denken, verdeutlicht unser Gemeinwohlökonomie-Bericht. Als erste deutsche Biermarke ließen wir uns von der GWÖ bilanzieren. 665 Punkte sind ein sehr gutes Ergebnis, auf das wir stolz sind.


Team

Verein

Entstehung

 

Unser Gründer Sebastian hatte 2010 die Idee zu Quartiermeister. Er war auf der Suche nach einem Konzept, das soziales Engagement so einfach wie möglich macht, ohne mehr Zeit oder Geld dafür aufwenden zu müssen. Ihm kam der Gedanke, den Konsum eines Produktes mit einem gesellschaftlichen Mehrwert zu verknüpfen, einem Mehrwert der direkt vor Ort sichtbar ist. An einem Kneipenabend mit Freund*innen stieß er auf das Produkt Bier. Bier konsumiert man oft mit Freund*innen, es ist ein soziales Produkt, man unterhält sich gern darüber und es ist mit Emotionen aufgeladen. Bier trinken, Spaß haben und damit Gutes tun - eine nahezu perfekte Kombination. Daraufhin hat Sebastian eine Brauerei gesucht und das Bier in Berlin vertrieben. Nach 2 Jahren ging die Brauerei allerdings insolvent und wir wagten einen Neuanfang, als soziales Unternehmen und mit der neuen Brauerei in Wittichenau.

 

FAQ

 

Warum gerade Bier und kein anderes Produkt?

Für uns ist Bier ein soziales Produkt. Wir trinken es gerne mit Freunden in der Bar oder unter freiem Himmel, unterhalten uns dabei und haben eine gesellige Zeit. Darüber hinaus ist Bier in Deutschland ein stark regional verankertes Produkt. Seit einigen Jahren leiden unabhängige, kleine und mittelgroße Brauereien in Deutschland unter dem Druck der Großbrauereien. Sie werden geschluckt oder gehen insolvent. Wir möchten diesem Trend entgegenwirken und die bunte Bierlandschaft mit ihrer Geschmacksvielfalt bewahren.

 

Woher kommt das Bier genau?

Das Bier für München kommt aus der Genossenschaftsbrauerei . Die unabhängige Privat-Brauerei liegt östlich von München zwischen Ebersberg und Wasserburg. Mit etwas Glück kann man in dieser Idylle die Alpen sehen. Nach ihren Möglichkeiten unterstützt die Brauerei sportliche und kulturelle Vereine und Veranstaltungen in der Region.

 

Findet ihr die Verbindung von Alkohol und Sozialem nicht kritisch?

Wir erkennen, dass diese Verbindung nicht ganz widerspruchsfrei ist. Es ist nicht unser Anliegen, dass Menschen durch uns mehr Alkohol konsumieren. Unser Ziel ist vielmehr, eine gute Alternative zu bestehenden Bieren zu bieten. Unser Marketing zielt nicht darauf ab, Menschen zum Biertrinken zu animieren, sondern ihren bisherigen Konsum mit einem sozialen Mehrwert zu verknüpfen.

Bezogen auf die Förderung von Projekten, erläutern wir den Antragsteller*innen, wie unser Geld entsteht und überlassen ihnen die Entscheidung, ob sie mit diesem Geld arbeiten wollen.

 

Ist das Bier bio-zertifiziert?

Das Bier für den Kiez ist bisher nicht bio-zertifiziert. Allerdings - und das ist uns wichtig - werden so gut es geht regionale und keine genmodifizierten Rohstoffe verwendet.

 

Warum gibt es kein einheitliches Rezept für alle Standorte?

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, das Bier und auch den Geschmack regional zu halten. So wird bei München ein helles Export und in der Region Ost ein Pilsner abgefüllt. Das sind die Biere, die seit Jahrhunderten aus der Region kommen und für die Region stehen. Wir lieben die vielfältige Bierlandschaft und nutzen sie für unser regionales Konzept. Deshalb schmeckt ein Quartiermeister in München anders als in Berlin und das finden wir gut so.

 

Wer ist der Mann auf der Flasche?

Die Person auf der Flasche ist der Quartiermeister. Er kümmert sich um das Wohl in seiner Nachbarschaft. Die Person auf der Flasche ist ein Sinnbild für alle, die Quartiermeister verkaufen, trinken, Projekte ins Leben rufen und ihren Kiez unterstützen. Denn wir sind alle Quartiermeister!